Gebäudereinigung vom Profi

Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, welches 1992 gegründet wurde.
Seither haben wir unseren Leistungsbereich kontinuierlich ausgedehnt und sind in der Lage,
Ihnen einen kompletten Service im Bereich der Gebäudereinigung sowie der Pflege von Außenanlagen zu bieten.
Unsere Qualitätsansprüche sind für uns stets die oberste Maxime unseres Betriebes.

Qualitätsbetrieb nach der Norm DIN EN ISO 9001 : 2015

Damit die Sonne ihre ganze Kraft entfalten kann

Unternehmer Michael Grosch aus Mühlhausen investiert in Reinigung von Photovoltaik-Anlagen. Das funktioniert mit speziellem Wasser

Firmenmitarbeiter Andreas Meinecke wurde geschult, um die rotierende Bürste so zu steuern, dass die Reinigung gründlich geschiet. Allein der Wasserdruck treibt die Anlage voran.

Von Daniel Volkmann

Mühlhausen. Das Reinigen von Strom produzierenden Photovoltaik-Anlagen ließ den Mühlhäuser Unternehmer Michael Grosch ein neues Geschäftsfeld erschließen. Er investierte nach eigenen Angaben eine fünfstellige Summe und schuf in seinem Unternehmen in der Wagenstedter Straße einen Arbeitsplatz. Angeschafft wurden ein Fahrzeug und innovative Reinigungstechnik, die mit recycelbarem Harzgranulat arbeitet.
Die Energiewende macht die dunklen Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und Feldern unerlässlich, sie produzieren mittlerweile einen riesigen Teil Ökostrom.

 

Mit Hilfe von Sonnenstrahlen, die auf die Oberfläche treffen, wandeln die Solarmodule das Sonnenlicht in elektrischen Strom. Oft wird dieser in das Netz geleitet, die Nutzung für den hauseigenen Bedarf wird jedoch immer beliebter. Grosch vergleicht die Oberfläche dieser Solarplatten mit einem Handydisplay. Wenn das stark verschmutzt sei, reagiere das Mobiltelefon auch langsamer. Bei den Solarzellen sei das ähnlich: Nach einiger Zeit kommt durch Staub, Dreck, Pollen und Witterung nicht mehr genügend Sonnenlicht an die Solarmodule. Die Folge: Der Ertrag der Anlage sinkt erheblich. Entscheidend für die Verschmutzung sei der Standort. Gerade bei Landwirtschaftsunternehmen oder in Industriegebieten und an viel befahrenen Straßen verschmutzen die Oberflächen schon nach kurzer Zeit und sind somit weniger leistungsfähig. Vor drei Jahren habe es vereinzelt Anfragen gegeben. Damals zog das Putzteam um Grosch los, um mit Waschbürste und Teleskopstab die Module
ganz herkömmlich zu reinigen. Anfang des Jahres löste Michael Grosch die Bestellung für die Reinigungsanlage aus, im Mai habe dann die Maschine samt Schlauchwagen Platz in einem Firmenfahrzeug gefunden. Wir reinigen ausschließlich mit entmineralisiertem Wasser", sagt der 41-jährige Unternehmer. Chemie sei nicht nötig, auch kein Nachpolieren. Erst vor Kurzem habe er bei Schernberg im Kyffhäuserkreis eine Photovoltaik-Anlage ereinigt,

die seit zehn Jahren im Betrieb gewesen war, ohne dass jemals einer die Platten geputzt habe.

Harzgranulat kann wiederverwendet werden

Aufwendig sei es gewesen, die stark verkrusteten Module auf einer Stallanlage zu säubern. Doch nach der einigung, so Grosch, habe die Photovoltaik-Anlage gut 45 Prozent mehr Leistung erzielen können. Doch zurück zur Technik: Das Wasser werde durch die Anlage in ein Harzgranulat geleitet, diese wiederum entzieht dem Wasser alle Schadstoffe. Eisen, Kupfer, Nitrat, Kalk und Chlor durchlaufen das System, später bleibe nur noch reines Wasser. Dieses werde dann über Schläuche gepumpt, um am anderen Ende eine Bürste anzutreiben. Die rotierende Reinigungsbürste aus speziellen Fasern kann dann Teleskopstab gesteuert werden. Mit dieser Maschine ist Grosch unabhängig, denn die Anlage kommt ohne festen Stromanschluss aus. Sie wird ausschließlich mit Akku betrieben. Falls nötig, könne ein Wassertank auf dem Anhänger transportiert werden, um auch auf Feldern zu arbeiten. Unternehmer Grosch war es wichtig, dass auch die Ökologie der Reinigungsanlage stimmt, so wird das verschmutzte Harzgranulat zurück in einen Kreislauf geschickt, gesäubert, aufgearbeitet und später erneut verwendet.

Quelle: Thüringer-Allgemeine vom 29.06.2018

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Neue Tarifverträge 2018/19/20

Der am 10. November 2017 abgeschlossene Mindestlohntarifvertrag für die gewerblich
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Lohngruppen ab dem 1. Januar 2017 mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2020.

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Erste Firma nach neuer Norm zertifiziert

Unternehmen "Buch" erhält Auszeichnung

ZeitungsartikelDie Firma Buch erhielt thüringenweit die erste Zerti- fizierung nach einer sogenannten "DIN-ISO- Norm" für Gebäudereiniger. Foto: Daniel Vollkmann

Von Paul-Philipp Braun

Mühlhausen. Sie sind die "Helden in Latzhose", wie Auditor Stefan Scharfe die Reinigungskräfte der Firma Buch nennt. Schließlich sind sie es, die zusammen mit ihrem Chef Hans Jürgen Grosch ein Jahr lang behände an einem Zertifikat arbeiteten. Als erstes Unternehmen der Region und einer der Vorreiter in den neuen Bundesländern wurde das Unternehmen in dieser Woche nach der Internationalen Normung 9001 ausgezeichnet. Die Besonderheit dabei: Die Normung für die Auszeichnung ist eine vollkommen neue, die erst in diesem Jahr überhaupt in Kraft trat.

Dabei besteht der Inhalt des Zertifikats unter anderem in der Einführung eines sogenannten Risikomanagements und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen auf einem angepassten Niveau.
Zu dem Unternehmen, das bereits seit der politischen Wende in Mühlhausen angesiedelt ist gehören derzeit rund 130 Mitarbeiter. Sie sind deutschlandweit an verschiedenen Standorten aktiv und betreuen unter anderem die Flächtlingsunterkunft in der Mühlhäuser Görmar-Kaserne.

 
Quelle: Thüringer-Allgemeine vom 05.12.015